schule
Eine 15-Jährige, die aus Angst vor der Abschiebung in den Kosovo untergetaucht war kann nun wieder die Schule besuchen. Ihr dramatischer Hilferuf auf Video bewegte das ganze Land.

Arigona ist zurück in ihrer Klasse in Vöcklamarkt, Oberösterreich.
«Ich bin voll froh, dass ich wieder da bin», sagte Arigona Zogaj im Österreichischen Rundfunk (ORF). Das Schicksal Arigonas bewegt seit Wochen das Land und löste eine Debatte über das Asylrecht aus.
Das Mädchen und seine Mutter dürfen nun vorläufig bleiben, sind jedoch vom Vater und vier Geschwistern getrennt, die bereits in den Kosovo abgeschoben wurden. Sie wünsche sich, dass ihre Familie nach Österreich zurückkehren dürfe, bat Arigona erneut. «Dann ist alles perfekt», sagte sie.
Während Arigona hofft, lehnt Innenminister Günther Platter eine Aufenthaltserlaubnis für die Familie weiter ab. Die Zogajs waren vor fünf Jahren illegal eingereist. In ihrem Wohnort Frankenburg in Oberösterreich hatten sie sich gut eingelebt.
Arigona hielt sich versteckt, seit ihre Familie Ende September von den Behörden ausgewiesen wurde. In einer Videobotschaft hatte sie mit Selbstmord gedroht, falls sie zur Rückkehr in den Kosovo gezwungen werde. Die Mutter hatte nach Arigonas Flucht einen Nervenzusammenbruch erlitten und musste nicht sofort ausreisen.
Das Mädchen und seine Mutter dürfen nun vorläufig bleiben, sind jedoch vom Vater und vier Geschwistern getrennt, die bereits in den Kosovo abgeschoben wurden. Sie wünsche sich, dass ihre Familie nach Österreich zurückkehren dürfe, bat Arigona erneut. «Dann ist alles perfekt», sagte sie.
Während Arigona hofft, lehnt Innenminister Günther Platter eine Aufenthaltserlaubnis für die Familie weiter ab. Die Zogajs waren vor fünf Jahren illegal eingereist. In ihrem Wohnort Frankenburg in Oberösterreich hatten sie sich gut eingelebt.
Arigona hielt sich versteckt, seit ihre Familie Ende September von den Behörden ausgewiesen wurde. In einer Videobotschaft hatte sie mit Selbstmord gedroht, falls sie zur Rückkehr in den Kosovo gezwungen werde. Die Mutter hatte nach Arigonas Flucht einen Nervenzusammenbruch erlitten und musste nicht sofort ausreisen.